Kwari: Ballern für Bares

von Mark Hübschmann (31. August 2007)

Ballern für Bares. Nichts beschreibt ein neues Spielkonzept wohl passender als dieser kurze Term. Eddi Gill Ideenhaber des Spiels dazu, wie er auf die Idee gekommen ist:"Geld verändert alles", und so wäre es wohl an der Zeit für den ersten Cash-Shooter der Geschichte: Kwari.

Das Spielprinzip ist recht simpel. Möchte man Geld verdienen, legt man einfach ein Konto im Spiel an, welches man beispielsweise mit Paypal füllt, und verdient sich durch das Töten seiner Gegner Geld dazu. Man stelle sich ein gewöhnliches Multiplayer "Killerspiel" im Stile von Counterstrike oder einem beliebigen anderen Titel vor, und paare diesen mit einer abgewandelten Spielidee von Online-Poker. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn es gibt markante Unterschiede zwischen beiden Systemen.

Beim Online-Poker wird vorher ein Einsatz gemacht, dieser fließt in einen Pot, welcher dann am Ende an die Sieger vergeben wird. So läuft es bei Kwari nicht. Hier wird nach Frags abgerechnet. Tötet man seinen Mitspieler, bekommt man Geld gutgeschrieben, wird man getötet, muss man Geld bezahlen. Der Einsatz pro Treffer wird vor dem Spiel festgelegt und kann zwischen einem Cent und einem Euro variieren. Es treten nur Personen gegeneinander an, die den gleichen Einsatz gewählt haben.

Um zu verhindern, dass Profis regelmäßig die Konten von Anfängern leeren, gibt es ein spieleigenes Statistiksystem, welches Daten über die Teilnehmer während eines Spiels sammelt, und nur etwa gleichstarke Gegner gegeneinander antreten lässt. Ebenfalls wichtig ist dem Entwickler die Annonymität während des gesamten Spielablaufs. Aus Angst vor Racheakten im Real Life soll jeder Einzelne vollkommen unbekannt bleiben, niemand erfährt, an wen er gerade Geld verloren hat.

Unterschiedliche Spielmodi sollen die Gewinnmöglichkeiten zusätzlich interessant machen. So bekommt der Spieler, der "die Pille" trägt, einen Bonus für jeden Treffer. Ebenso soll es einen Jackpot geben, der in unregelmäßigen Abständen an den Pillenträger ausgeschüttet wird. Deshalb ist es aber auch besonders gefährlich, sie zu tragen, denn jeder wird denjenigen töten wollen.

Kwari Limited betont außerdem, dass von dem im Spiel gemachten Geld nichts an das Unternehmen geht. Allein die Preise für Equipment, vor allem für Munition, finanzieren das Unternehmen. Munition gibt es zum Festpreis, passt in jedes Gewehr. So kann ein loser Abzugsfinger schnell teuer werden.

Haben wir es mit einer "unausweichlichen Evolution des Online-Gamings", oder einer weiteren makaberen Folge im "Killerspiel"-Sortiment zu tun? Die Entwickler sind jedenfalls überzeugt, dass sich dieses Spielprinzip schnell etablieren wird. Marketingchef Al King: "Wenn man einmal auf einem Profi-Level angekommen ist oder um Geld gespielt hat, wird es reizlos, wieder auf Amateur-Niveau zurückzukehren." Wir dürfen gespannt sein. Gerade läuft die Einladungsphase zu den Beta-Tests, das Spiel soll ab Dezember erhältlich sein. Nähere Informationen findet ihr auch auf der offiziellen Homepage.

Quelle: Spiegel Online

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