Studie belegt: Spielemarkt wächst unaufhaltsam

von Josef Dietl (19. September 2007)

Laut neuesten Studien nimmt der Markt für Video- und Computerspiele eine erfreuliche Entwicklung. Grundlage für diese Aussage bildet eine Untersuchung der renommierten US-amerikanischen Firma DFC Intelligence, einem Marktforschungsunternehmen, das auf die Unterhaltungsbranche spezialisiert ist.

Die bisherige Entwicklung ermöglicht Hochrechnungen denen zufolge die Videospielindustrie bis 2009 mit einem Zuwachs der weltweiten, jährlichen Umsätze auf 47 Milliarden US-Dollar rechnen kann. Gemessen an den Zahlen des Jahres 2006, die "erst" 33 Milliarden US-Dollar betrugen, ergibt dies eine Umsatzsteigerung um fast 30 Prozent. Allein für den Sektor der PC-Spiele werden bis zum Jahr 2012 Bruttoeinnahmen in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Den Löwenanteil des Wachstums in dieser Kategorie machen die Einnahmen aus Prepaid-Karten und Abonnements von Online-Spielen, Werbung und dem Online-Vertrieb aus.

Als besonders auffällig gestaltet sich die Entwicklung auf dem Markt für Spiele der portablen Handheld-Konsolen. David Cole, Analyst bei DFC Intelligence, sieht die Prozesse wie folgt:

"Die Einnahmen aus Spielen für Handhelds haben sich in den vergangenen Jahren nahezu verdoppelt, was letztendlich in uns die Auffassung aufkommen lässt, dass der Nintendo DS die sich am besten verkaufende Spielehardware der beobachteten fünf Jahren werden könnte."

Das größte Fragezeichen steht aber hinter den drei vermeintlichen Zugpferden von Nintendo, Sony und Microsoft, ihren aktuellen Konsolen. DFC Intelligence simulierte mehrere Situationen, kam jedoch fast immer zum gleichen Ergebnis: Nintendo*s *Wii wird vor allem auf kurz- und mittelfristigem Horizont Vorsprung aufbauen, den jedoch Sony*s *Playstation 3 aufgrund der Software zwischen 2009 und 2012 abgearbeitet haben dürfte. Die Xbox 360 müsse sich zunächst international etablieren, um überhaupt mithalten zu können:

"Die Xbox 360 muss erst einmal außerhalb den Vereinigten Staaten eine breite Basis aufbauen, um nicht auf dem undankbaren dritten Platz zu landen... In der nächstliegendsten Konstellation wird zwar eine höhere Zahl an Einheiten der Wii verkauft, jedoch generiert Sony aufgrund der Softwareverkäufe bis 2012 mehr Einnahmen."

Eine kurze Zusammenfassung der Studie kann auf der englischsprachigen Webseite von DFC Intelligence eingesehen werden.

Kommentare anzeigen
Final Fantasy 15: Square Enix stellt umfangreichen Update-Plan inklusive Story-Änderungen vor

Final Fantasy 15: Square Enix stellt umfangreichen Update-Plan inklusive Story-Änderungen vor

Mit der Veröffentlichung von Final Fantasy 15 setzt sich das Entwicklerteam von Square Enix nicht zur Ruhe, sonder (...) mehr

Weitere News