Atari nur noch Publisher: Gilt nur für US-Niederlassung

von Moritz Richter (15. November 2007)

Atari hat gestern bekannt gegeben, dass sie sich aus der Spielentwicklung zurückziehen. Grund dafür sollen die hohen Verluste des laufenden Geschäftsjahres sein.

Bereits 2006 griff Atari gegen die geringen Einnahmen ein und trennte sich von den Entwicklungsstudios Eden, Shiny oder Reflection. Aber auch die Trennungen konnten den Verlustkurs nicht bremsen. Letzte Woche wurde ein Bericht vorgelegt, der die Misere im Hause Atari noch einmal verdeutlichte. Dem Bericht nach machte Atari in diesem Geschäftsjahr 11,9 Millionen Dollar Verlust. Das sind 4,6 Millionen Dollar mehr als im Vorjahr.

Atari hat aus diesen Zahlen die Konsequenzen gezogen: Die Spieleschmiede wird sich komplett aus allen Spielentwicklungen zurückziehen und nur noch als Publisher arbeiten. Dieser radikale Umstrukturierung und die schlechten Zahlen gaben CEO David Pierce den Anlass, seinen Posten zu räumen. Wer an seine Stelle treten sollen, ist noch nicht bekannt. Laut Michael Roeder, PR Manager von Atari Deutschland, gilt dies nur für die US-Niederlassung. Atari Fans können also durchatmen und auf kommende Highlights wie Alone in the Dark: Near Death Investigation gespannt sein.

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