Sony ist grünster Hersteller: Greenpeace-Studie vergleicht

von Paul Schmidt (27. November 2007)

Im Zuge des Klimaschutzes gibt die bekannte Umweltschutzorganisation Greenpeace seit August 2006 den Guide to Greener Electronics heraus. Sony ist mit einer Wertung von 7.3 von 10 möglichen Punkten der sauberste Konsolenkonzern.

Noch besser schneidet Sonys Mobilfunksparte Sony Erricson ab. Sie belegt zusammen mit Samsung und mit 7.7 Punkten den ersten Platz der Umweltstudie in Elektronikunternehmen.

Greenpeace fordert mit der Studie den vollständigen Verzicht auf giftige Substanzen in der Produktion und die verantwortungsvolle Rücknahme und Recycling veralteter oder defekter Produkte. Ein Unternehmen mit 10 Punkten würde diese Vorgabe zu 100% erfüllen. Also sind auch die Spitzenreiter mit 7.7 Punkten noch ein gutes Stück vom geforderten Wert entfernt.

Ein besonders schlechtes Beispiel der Studie ist Marktführer Microsoft. Der Elektronikgigant erreichte nur schwache 2.7 Punkte und den drittletzten Platz. Greenpeace nahm besonderen Anstoß an der schlechten Rücknahmepolitik des Konzerns, sowie am serienmäßigen Einsatz von für die Umwelt bedenklichen Kunststoffen wie PVC. Das Schlusslicht der Liste stellt Nintendo dar. Der japanische Konsolenbauer erreichte nicht einen einzigen Punkt, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass der Konzern keine Auskünfte zu vielen Kritikpunkten geben wollte.

Greenpeace will die Studie unter dem Leitsatz "Who will be first to go green?" fortsetzen, bis sich die Elektronikhersteller auf eine umweltfreundliche Produktion umstellen.

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