Vivendi und Activison: Firmen-Fusion bekannt gegeben

von Stefan Bien (02. Dezember 2007)

Vivendi Universal Games (F.E.A.R. und Empire Earth 3) und Activision (Call of Duty 4, Guitar Hero und Tony Hawk) haben bekannt gegeben, dass sie ihre Firmen zusammenführen werden.

Vivendi Universal Games, zu denen auch die sehr erfolgreiche Spielefirma Blizzard Entertainment (Wolrd of Warcraft, Starcraft2 und Diablo2) gehört, wird im zukünftigen Firmennamen "Activision Blizzard" nur noch durch diese repräsentiert. Die Firmen gehen für das laufende Finanzjahr von einem Jahresumsatz von 3,8 Milliarden US-Dollar aus. Zum Vergleich: Branchenprimus Electronic Arts hatte im vergangenen Fiskaljahr einen Jahresumsatz von 3,091 Milliarden US-Dollar und erwartet in diesem Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar. Ob Electronic Arts weiterhin die Nummer eins bleibt oder von Activision Blizzard abgelöst wird, bleibt also abzuwarten.

Der französische Mutterkonzern Vivendi wird dabei 52 Prozent der Firmenanteile erhalten und damit Activision Blizzard mit in ihr Firmen-Portfolio aufnehmen. Vivendis Präsident , Jean-Bernard Lévy, äußerte sich im Hinblick auf die Fusion zuversichtlich. Sie sei für seine Firma ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ausbau des Entertainment-Konzerns. Man möchte mit Activision Blizzard in den kommenden Jahren der Marktführer der Spiele-Sparte werden, dabei aber weiterhin die hohe Qualität der Spieleserien beibehalten.

Geschäftsführer des neuen Unternehmens wird der bisherige Geschäftsführer von Activision werden, Robert Kotick, der die Firma bereits seit längerer Zeit geleitet hat und dafür in der Industrie bekannt ist, die damals kurz vor der Insolvenz stehende Firma zu einem der erfolgreichsten Spielepublisher der Welt gemacht zu haben.

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