SCi-Verkauf vom Tisch?: Kein gutes Angebot gekommen

von Henning Ohlsen (11. Januar 2008)

SCi Gamesverhandelt schon seit letztem September mit verschiedenen Firmen über einen möglichen Unternehmenskauf - bisher ohne Ergebnis. Gamesmarkt.de berichtet heute, dass der Vorstand des britischen Publishers nicht mehr daran glaube, dass in absehbarer Zeit ein akzeptables Gebot abgegeben werde.

"Der Vorstand ist zu dem Schluss gekommen, dass weiterführende Gespräche weder im Interesse der Anteilseigner noch des Unternehmens sind", teilte SCi mit. Sie schlössen jedoch strategische Kooperationen nicht aus. Nicht bekannt wurde, welche Firmen überhaupt ihr Interesse angemeldet hatten - es kursierten lediglich Gerüchte, Ubisoft, Warner Bros. und ein nicht namentlich genanntes chinesisches Unternehmen hätten Angebote vorgelegt.

Die Zurückhaltung der Interessenten könnte auf die zuletzt schlechten Wirtschaftsergebnisse SCis zurückzuführen sein: der Publisher machte im letzten Geschäftsjahr einen Verlust von rund 43 Millionen Euro. Auch verschoben sie Tomb Raider: Underworld auf das vierte Quartal dieses Jahres, was sich unmittelbar auf die Geschäftsprognose auswirkt. Auch dieses Geschäftsjahr, das am 30. Juni endet, wird voraussichtlich mit einem Minus abgeschlossen werden.

Das darauffolgende Geschäftsjahr dürfte aber wieder besser verlaufen, denn Tomb Raider: Underworld wird zum Weihnachtsgeschäft auf sechs Plattformen gleichzeitig erscheinen. PC, Xbox 360, PlayStation 3, PlayStation 2, Wii und NDS freuen sich dann auf neue Abenteuer mit Lara Croft.

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