Steam - Accounts: Verschärfte Phishing - Versuche

von Josef Dietl (24. Januar 2008)

Besitzer eines Steam - Kontos werden zunehmend mit Phishing - Mails belästigt. Wie die Kollegen vom Magazin Winload recherierten, kursieren in letzter Zeit zwei verschiedene Arten von Mails, mit deren Hilfe kriminelle Subjekte versuchen die Zugangsdaten der Nutzer von Valve*s Internetplattform *Steam zu erlangen.

In einer der Mails versucht man dies mit einer vorgetäuschten Sicherheitsüberprüfung des Distributions- und Wartungssystems für Spiele zu erreichen. Der Empfänger wird dabei aufgefordert den Namen seines Nutzerkontos, seinen eigenen Vor- und Nachnamen und das Passwort für den Account preiszugeben, was bei seriösen E - Mails niemals der Fall ist. Um dem Schreiben den Schein der Authentizität zu verleihen, wird dem Empfänger bei ausgelassener Antwort eine Sperrung des Accounts innerhalb von zwei Wochen angedroht. Definitiv kann das Ganze bei der Betrachtung der Empfangsadresse verifysteam@mail.com als Betrugsversuch entlarvt werden, denn weder der Spieleentwickler Valve noch ein damit verbundener Partner nutzen diese Adresse für die Kommunikation mit dem Kunden.

Bei dem anderen Phishing - Versuch soll dem Kunden vorgegaukelt werden, dass eine angebliche Betaversion der Steam - Software zur Verfügung steht, an deren Test man über einen Link teilnehmen könne. Über diese Verknüpfung erreicht man dann eine Webseite, die der Steam - Oberfläche sehr ähnlich ist und sogar mit Screenshots von Valve - Spielen aufwarten kann. Dort angekommen soll man sich dann für eine Teilnahme am angeblichen Betatest mit seinem Benutzernamen, seinem Passwort und seiner E - Mail - Adresse registrieren. Bei genauerer Betrachtung der Adressleiste fällt auch auf, dass sich der zuständige Server wohl in Griechenland befindet.

Beim Erhalt von derartigen Mails kann man bei einer direkten Abfrage der Kontodaten davon ausgehen, dass es sich einen Betrugsversuch handelt und sollte vorsichtig sein. Im zweiten Fall sollte man die Adresse genau betrachten und erst die herkömmliche Seite des Anbieters bezüglich eines derartigen Projektes prüfen.

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