Xbox 360: Nahezu ausverkauft, weniger Ausfälle

von Falko Sczendzina (14. Februar 2008)

Die Marketing Abteilung des Redmonder Soft- und Hardware Giganten Microsoft, hat nun bekannt gegeben, dass man in den USA mit massiven Xbox 360 Lieferengpässen zu kämpfen habe.

Jeff Bell, der sich "Corporate Vice President of Global Marketing for the Interactive Entertainment Business" bei Microsoft nennen darf und Ex-Vizepräsident von DaimlerChrysler ist, hat nun verkündet, dass sich viele nordamerikanische Händler beschwert hätten, weil sie ihre Konsolen rationieren müssten, da man bei Microsoft die enorme Nachfrage des Weihnachtsgeschäftes unterschätzt habe. Bell vermutet, dass noch bis Ende dieses Monats Engpässe herrschen würden, dass aber gleichzeitig die Liefermengen für die kommenden Monate bereits gesichert seien. Verkaufsdaten aus dem letzten Weihnachtsgeschäft, die von der unabhängigen NPD-Group ermittelt wurden, werden zum morgigen Freitag erwartet.

Außerdem berichtet der unabhängige SquareTrade-Verband in einer Studie, dass die tatsächliche Ausfallrate der Konsole geringer sei, als man in den letzten Monaten wahrgenommen habe. Lange Zeit hatte man nämlich bei Microsoft von einer akzeptablen Ausfallrate von etwa drei Prozent gesprochen. Nachdem dann aber bekannt wurde, dass manche us-amerikanische Online-Händler, wie die amerikanische Stelle von Gamestop, bis zu einem Drittel aller Bestellungen ersetzen mussten, hatte man in Redmond zugegeben, dass die Ausfallrate der Xbox 360 inakzeptabel groß sei. Eine Aussage, wie groß die Rate sei, hat man bis heute jedoch nicht getätigt. Nun verkündet SquareTrade, dass die statistische Fehlerrate der High-Def-Konsole bei 16 Prozent liege. Dabei geht allerdings nicht aus der repräsentativen Studie hervor, ob dieser deutlich geringer ermittelter Prozentsatz aus einer nicht wahrheitsgerechten Dramatisierung der Händler resultiere oder ob die Hardware-Modifikationen, die Microsoft während der Laufzeit der Xbox 360 vorgenommen hat, den Prozentsatz langsam aber stetig nach unten drückten. Bei letzterem wäre ein weiteres Sinken der Ausfallrate zu erwarten.

Zu solchen Hardware-Modifikationen zählen die Verwendung neuer Heat Sinks, interner Lüfter und kleinerer GPU- und CPU-Chipsätze, die weniger Hitze produzieren und abstrahlen.

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