Xbox 360-Überhitzungsprobleme: Microsoft ist selbst schuld

von Marcel Källner (11. Juni 2008)

Wie die Kollegen vom Ingenieur-Fachblatt eetimes.com in Bezug auf einen Gartner-Analysten berichten, sei Microsoft selbst an den Hardwareproblemen der Xbox 360 schuld.

Laut dem Gartner-Vize Bryan Lewis habe Microsoft die Xenon-GPU selbst entwickelt und nicht ATi, der sich als Schöpfer des Grafikchips ausgibt, denn dieser wurde erst später ins Boot geholt. Verantwortlich für die Überhitzungsprobleme und dem daraus meist resultierenden "Red Ring of Death" sei, dass Microsoft einen mehr oder weniger wichtigen Produktionsvorgang ausgelassen und übersprungen habe, um Kosten einzusparen.

Als sich dann nach einigen Monaten immer mehr Probleme anhäuften, verlängerte Microsoft die Garantie seiner hauseigenen Konsole auf drei Jahre.

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