Edna bricht aus: Spiel sehe Inzest-Fall ähnlich

von Simon Winzer (11. Juni 2008)

Das österreichische Tagesblatt "Heute" ließ skandalöse Behauptungen zum Spiel Edna bricht aus vom Stapel. Der Publisher Daedalic hat eine Stellungnahme in Form eine Presse-Mitteilung zu diesem Thema abgegeben.

Im Bericht der Zeitung hieß es, Edna Bricht Aus verunglimpfe die Opfer des Amstetten-Falles in Österreich. Im April dieses Jahres kam heraus, dass der zurzeit 73-jährige Josef F. seine damals 19 Jahre alte Tochter über 23 Jahre in seinem Keller versteckt, sie vergewaltigt und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben soll.

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Carsten Fichtelmann, Geschäftsführer von Daedalic erwiderte, dass er ein rechtliches Vorgehen gegen das Tagesblatt prüfen werde.

"Anschuldigungen, unser PC-Spiel Edna Bricht Aus würde in irgendeiner Form die Opfer von Amstetten verunglimpfen, sind völlig irrsinnig und empörend. Das Spiel nimmt in keiner Weise Bezug auf aktuelle Ereignisse, jedwede Behauptungen dieser Art sind völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein rechtliches Vorgehen gegen diese bewusste Falschdarstellung werden wir prüfen", so Fichtelmann.

Auch weil sich das Spiel schon lange vor dem Bekanntwerden des Amstetten-Falls in Entwicklung befand, erscheinen uns diese Anschuldigungen als absolut aus der Luft gegriffen.

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