Sony Verlust-Station 3: 3,3 Milliarden im Minus

von Falko Sczendzina (07. Juli 2008)

Die Kollegen von Golem haben Sony Pflichtbörsenmeldung vom 23. Juni unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass Sony alleine durch seine aktuelle Spielkonsole PlayStation 3 ein etwa 3,3 Milliarden US-Dollar großes Verlustgeschäft erlitten habe.

"DFC Intelligence"-Analyst David Cole hat in Folge dessen ausgesagt, dass es unwahrscheinlich sei, dass Sony jemals mit der PlayStation 3 in die Gewinnzone käme. Das fatale dabei sei, dass die Spielebranche traditionell zwar nur zwölf Prozent des Jahresumsatzes des Elektronikkonzerns darstelle, jedoch habe die Spielesparte bisher 60 Prozent von Sonys Gesamtjahresergebnis ausgemacht. Der Grund hierfür seien die hohen Renditen auf dem Video-Spiele-Markt, während man mit Fernsehern und DVD-Geräten am Rande der Wirtschaftlichkeit arbeite. Diese Problematik sei auch Sony-Chef Howard Stringer bewusst, der die Profitabilitätskurve der PlayStation 3 vor Kurzem als "leicht katastrophal" bezeichnet habe.

Schlechter, jedoch wegen Finanzpolster nicht schlimmer, sei es Microsoft ergangen. So sei die Xbox 360 seit der Markteinführung für den Verlust von mehr als sieben Milliarden US-Dollar Schuld.

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