World of Warcraft: Hat seinen Zenit überschritten?

von Marcel Källner (09. Juli 2008)

Der Atari-Gründer Nolan Bushnell hat in einem Interview mit den Kollegen von gamasutra.com ausgesagt, dass das aktuell wohl erfolgreichste MMORPG World of Warcraft seinen Zenit überschritten hat.

Allerdings stützt sich Bushnell bei seiner Behauptung nicht etwa auf Abonnement-Zahlen, sondern eher auf rein subjektive Beobachtungen. Diese gehen aus dem sogenannten "Bushnell-Grenzwert" hervor, den er an seinen Söhnen misst.

Bushnell argumentiert: "Sie spielen und spielen und spielen und spielen und urplötzlich spielen sie nicht mehr. Sie waren lange Zeit bei World of Warcraft dabei. Mein älterer Sohn hatte Mage 72 oder wie auch immer das heißt und hat aufgehört. Urplötzlich. Ich hätte nicht gedacht, dass das passiert. Und mein 14-jähriger ist auf dem Weg dorthin, was überraschend ist."

Ob sich dieser Trend tatsächlich fortsetzen wird, ist im Moment noch nicht bestätigt, da es bisher keine fundierten Daten über eine solche Entwicklung gibt. Sollte dieses Szenario dennoch auftreten, was eigentlich natürlich erscheint, sieht Bushnell schwarz weil es aktuell niemanden gibt der dieses Loch stopfen könnte: "Ich sehe keine Intelligenz da draußen, die versucht, etwas anderes als "Level deinen Charakter durch Hack&Slay hoch" zu bringen."

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