Devil May Cry 4: Ärger mit Raubkopierern

von Josef Dietl (01. August 2008)

Capcom hat die große Zahl an Raubkopien als Faktor für den geringen Erfolg der PC-Version von Devil May Cry 4 ausgemacht. Dies hat Christian Svensson, Vize-Präsident für Planung und Geschäfts-Entwicklung, im offiziellen Forum zum Ausdruck gebracht:

"Ich kann kein generelles Statement zu Capcoms Sicht der Lage abgeben, aber es verkauft sich US-Handel nicht gerade so wie ich mir erwartet hatte. Eigentlich ist es eine ziemlich gute Version und verdient wirklich bessere Verkaufszahlen. Ich weis dass das Spiel auf Biegen und Brechen raubkopiert wurde und bereits am Tag der Verschiffung als Torrent verfügbar war."

Svensson habe zwar darauf gedrängt, dass der Titel komplett digital vertrieben wird, jedoch sei dies von japanischer Seite abgelehnt worden. Gerade bei der Wahl der Kopierschutzmaßnahmen ist man vor der Entscheidung gestanden, einen starken Schutz zu verwenden, der zwar Sicherheit bringt, jedoch auch Probleme mit Original-Discs nach sich zieht, oder einen konventionellen Mechanismus zu implementieren, der mit dem Original keine Probleme macht, aber Raubkopierer anzieht. Sowohl auf die eine als auch die andere Weise scheint der PC-Markt für Capcom und andere Hersteller aufgrund der Raubkopier-Szene zunehmend weniger lukrativ zu werden.

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