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Die bayrische Landesregierung will einen erneuten Vorstoß zum Verbot von sogenannten "Killerspielen" unternehmen. In einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren lädt Innenminister Joachim Herrmann in Berlin zu einer heute stattfindenden Präsentation mit anschließendem Expertengespräch.
Auf dieser Veranstaltung wird Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Forschungsergebnisse vorstellen, die deutlich machen sollen, dass der derzeitige Jugendschutz im Bereich der Computerspiele völlig unzureichend sei. Dies will er anhand von verschiedenen Beispielen darstellen. Joachim Herrmann und der Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Uhl fordern in Folge dessen ein schnelles Aufgreifen der bayrischen Bundestagsinitiative aus dem Jahr 2007, die ein "strafrechtliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot von virtuellen Killerspielen" beinhaltet.
Ob bei diesem Termin eine differenzierte Betrachtung der Sachlage vorgenommen wird und daraus keine reine Propaganda-Veranstaltung zum Vorantreiben des Verbotes gemacht wird, darf stark bezweifelt werden. Der Referent Prof. Dr. Christian Pfeiffer gilt mit seinen Darstellungen in Spielerkreisen als umstritten und im Gegensatz zu Pressevertretern sind Verbots-Gegner und somit auch ihre Argumente nicht eingeladen.
(/jdi)
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