Neue Steuer für Virtuelle Gegenstände in China?

von Stefan Bien (04. November 2008)

Der chinesische Finanzminister plant eine Steuer auf den Verkauf von virtuellen Gegenständen. Dies hat jetzt das Wall Street Journal berichtet.

Wie die Finanzzeitung meldet, soll diese Abgabe etwa 20 Prozent des Verkaufspreises betragen und beim Verkauf aller virtuellen Gegenstände fällig werden. Das Steuergesetz ist hauptsächlich dafür entworfen worden, damit der chinesische Staat beim Verkauf von Items in großen Online-Multiplayer-Spielen mitverdienen kann.

Noch ist das so genannte Gold-Farming, bei dem Spieler eine möglichst hohe Summe der virtuellen Spielwährung erwirtschaften um diese dann gewinnbringend für echtes Geld zu verkaufen, in China illegal. Dies könnte sich aber mit Einführung der neuen Steuer ändern. Eine Äußerung der führenden Publisher zu den Plänen der chinesischen Regierung liegt noch nicht vor.

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