Belastet die Wirtschaftskrise die Spieleindustrie?

von Stefan Bien (14. November 2008)

Viele Entwickler haben sich schon zur aktuellen Wirtschaftskrise und ihrer Auswirkungen auf die Spieleindustrie geäußert. Jetzt hat auch der Präsident von Take 2 seine Meinung auf der BMO Interactive Entertainment Konferenz kundgetan.

Strauss Zelnick sieht nicht sehr zuversichtlich in die Zukunft. Er prognostiziert gerade Publishern mit einem eher durchschnittlichen Portfolio schwere Zeiten. Take 2 möchte deshlab in Zukunft eine geringere Anzahl von Titeln produzieren, aber durch höhere Qualität der aktuellen Entwicklung entgegenwirken. Außerdem sollen so die Ausgaben für Marketing und ähnliche Dinge gesenkt werden.

"Ganz egal, was andere Leute denken, die Unterhaltungsbranche und im besonderen die Branche für interaktive Unterhaltung ist nicht immun gegen die schlechte Wirtschaftslage. Deshalb können wir unsere Position nur halten, wenn wir wirklich hochqualitative Titel anbieten können. In den letzten Wochen konnten wir bereits feststellen, das die Verkaufszahlen schwächer werden und zwar in der gesamten Branche. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt wird strauchelnde Konjunktur definitiv einen Einfluss auf die Spieleindustrie haben."

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