78-jähriger Japaner spielt Ego-Shooter

von Marcel Källner (27. November 2008)

Glauben wir den gängigen Klischees, so spielen Japaner eigentlich keine Ego-Shooter. Diese Aussagen scheinen aber nicht wirklich zu zutreffen, denn der Japaner Akira Kitajima spielt im stolzen Alter von 78 Jahren sehr wohl Ego-Shooter, das melden die Kollegen von kotaku.com.

Alles began damit, dass er sich im Alter von 65 Jahren den Shooter zulegte und mit einigen Anfängerschwierigkeiten zu kämpfen hatte, die mittlerweile behoben sein dürften. Später folgten Titel wie Crysis oder Quake 4. Außerdem sagt er, dass er lieber die Story von Spielen spielt, als sich an Multiplayerpartien zu beteiligen: "Ich spiele weder Multi- noch Coop-Spiele und möchte nur das Spielerlebnis als solches genießen."

Zur Situation der Ego-Shooter, in Japan, sagte er folgendes: "Ich denke, dass es in Japan eine Art emotionale Distanz gibt, welche die Spieler abhält zu diesem Genre zu greifen. Außerdem habe ich ohnehin den Eindruck, dass dieser Markt hierzulande nicht sehr groß ist und dass die hohen Rechneranforderungen weiterhin dazu führen, dass der kleine Markt weiterhin schrumpft."

Zudem hofft Akira Kitajima inständig, dass es irgendwann eine komplett japanische Version von Far Cry 2 geben wird.

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