Sony-Boss forciert First-Party-Spiele für PS3

von Josef Dietl (31. Januar 2009)

Sony will für die Playstation 3 zukünftig verstärkt auf hauseigene Entwicklungen setzen. Dies hat David Reeves, Chef von Sony, in einem Interview mit den Kollegen von Eurogamer verraten. Seiner Meinung nach müsse man die Entwicklung von Multi-Plattform-Titeln aus Sicht der Dritthersteller verstehen:

"Man kann nicht in alle Ewigkeit auf Exklusivität setzen. Am Ende musst du deines eigenen Schicksals Schmied sein. Zu Beginn hatten wir nur ein paar eigene Studios und verliesen uns in Sachen Exklusivität auf andere Leute. Jetzt ist es unsere Strategie bis Ende 2009, 2010 15 bis 20 eigene Studios zu haben. So müssen wir nicht zu Capcom und Take-Two gehen und sie um Exklusivität fragen. Ich glaube auch nicht, dass wir uns das leisten könnten und am Ende des Tages würde ich auch dasselbe wie die Publisher machen und Multi-Platforming betreiben."

Auf die Exklusivität der Metal-Gear-Reihe angesprochen, verriet Reeves, dass dies die alleinige Entscheidung von Konami und dem Entwickler Hideo Kojima sei.

Angesichts erfolgreicher Eigenentwicklungen wie die God-of-War-Reihe, den Killzone-Spielen, der Rennserie Gran Turismo und Little Big Planet muss Sony in Sachen exklusiven Spielen sicher nicht bange sein.

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