Wii wird in naher Zukunft nicht günstiger

von Frank Bartsch (08. April 2009)

Eine kürzlich veröffentliche Statistik zum Spieleverhalten in den USA, durchgeführt von der Nielsen Company und sinkende Produktionskosten für die Wii könnten einen kommenden Preissturz ermöglichen. Dem ist aber nicht so.

Die Statistik weist auf, dass die PlayStation 3 im Dezember 2008 auf eine durchschnittliche Nutzungszeit von 6,8 Tagen, die Xbox 360 sogar auf 7,1 Tage kam. Die Wii dagegen musste sich mit gerade einmal fünf glatten Tagen zufrieden geben. Auch die durchschnittliche Spielzeit in einer Session liegt bei Nintendos Konsole mit 58 Minuten deutlich unter denen von PS3 (64 Minuten) und Xbox 360 (78 Minuten).

Zum Thema einer möglichen Preissenkung äußerte Koya Tabat, Analyst der Credit Suisse, dass er zwar bei der Wii Spielraum für eine Preissenkung sehe - er führt an, dass die Produktionskosten seit dem Launch um fast 45 Prozent sanken -, Nintendo allerdings keinen Grund hätte dem zu folgen. Im Gegenteil: in England, dessen Pfund derzeit einen einmaligen Wertverlust durchmacht, hob Nintendo den Preis sogar an, um den Einbußen durch die schwache Währung entgegenzutreten.

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Auch stehen die 45 Prozent geringeren Herstellungskosten, selbst wenn sie nicht von Seiten Nintendos dementiert wurden, durchaus als Spekulation im Raum. Ed Barton, tätig als Spieleanalyst für Screen Digest, wies darauf hin, dass man zwar raten könne, wie weit der Preis für die Bauteile der Wii gefallen seien, letztlich aber nur Nintendo weiß, wie teuer es ist, eine Wii zu bauen.

Er fügt hinzu, dass sich eine solche Vergünstigung der Herstellung, falls es sie gibt, sich nicht in den aktuellen Finanz-Zahlen des Konzerns zeigt. Gerade erst im Januar 2009 musste Nintendo empfindliche Gewinneinbußen von fast 18 Prozent bekanntgeben, während man die Umsatzerwartung von 3,8 Milliarden Dollar auf 2,55 Milliarden senkte.

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