Microsoft mit weniger Umsatz und Gewinn

von Frank Bartsch (24. April 2009)

Das schlechte Wirtschaftsumfeld geht auch nicht ganz spurlos an Microsoft vorüber: Der Konzern schloss am 31. März das dritte Geschäftsquartal des laufenden Fiskaljahres ab und verzeichnete mit 13,65 Mrd. Dollar sechs Prozent weniger Umsatz als im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Nettogewinn fiel 30 Prozent niedriger aus Neben der allgemeinen Schwäche im PC- und Servermarkt musste das Unternehmen beispielsweise insgesamt 290 Mio. Dollar für Abfindungszahlungen ausgeben; eine Konsequenz der letzten Stellenkürzungen. Nachdem die Entertainment & Devices-Division in den vergangenen Quartalen schwarze Zahlen schrieb, musste man in letzten Quartal ein Minus von 31 Mio. Dollar hinnehmen. Höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung seien der Grund dafür. Dieses Geschäftsfeld umfasst neben der Spielesparte auch Gerätschaften wie den Zune oder den Surface-Tisch. In Sachen Umsatz konnte der Spielbereich um 16 Prozent zulegen, was man auch den 1,7 Mio. ausgelieferten Xbox 360-Systemen zu verdanken hat. In den ersten drei Quartalen des aktuellen Geschäftsjahres wurden insgesamt 10 Mio. Konsolen ausgeliefert; ein Jahr zuvor waren es 7,5 Mio. gewesen - die Preissenkungen machen sich also bemerkbar.

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