Jürgen Schattmann äußert sich zu den "unzureichenden Prüfverfahren"

von Marcel Källner (27. Mai 2009)

Jürgen Schattmann, der Leiter des Referats für Kinder- und Jugendschutz, Medienkompetenz in der Kinder und Jugendhilfe Jugendsozialarbeit für das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, hat sich jetzt zu den Vorwürfen der "unzureichenden Prüfverfahren" der USK geäußert.

Gegenüber den Kollegen von allvatar.com sagte er folgendes: "In der eigentlichen Prüfsitzung wird das Spiel mit allen relevanten Aspekten von demjenigen, der das Spiel vorher getestet und komplett durchgespielt hat, den Gutachtern vorgestellt."

Weiter fährt er fort: "Die USK hat die Aufgabe, den Prüfprozess zu organisieren. Sie nimmt den Prüfantrag eines Herstellers entgegen, testet das Spiel zunächst und organisiert die Prüfsitzung. Das umfasst unter anderem, vier Gutachter für die Prüfung zu gewinnen. Der fünfte in der Runde ist ein Mitarbeiter des Ministeriums. Wir haben zwei sogenannte Ständige Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden, die in Berlin bei der USK sitzen und den Vorsitz in den Prüfgremien innehaben."

Zum Suchtpotenzial von Spielen meinte Schattmann:"Sollte es als erwiesen gelten, dass einzelne Spiele oder Spielkonzepte eine Sucht auslösen, dann wäre darüber nachzudenken, mit welchen Kriterien oder Anhaltspunkten dies im Rahmen einer Prüfung vor Veröffentlichung eines Spiels abgeschätzt werden kann. Soweit ist die Diskussion jedoch noch nicht."

Weitere Informationen finden sich auf allvatar.com.

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