Spieleproduktion wird laut Ubisoft in Zukunft erheblich teurer

von Florian Falkner (16. Juni 2009)

Yves Guillemot, Chef von Ubisoft, hat ein wenig über die zukünftige Spielentwicklung geplaudert und verrät, was er dabei erwartet.

So berichtet die englische Seite cnbc.com, dass sich laut Guillemot die Kosten für das Entwickeln von Spielen in den nächsten Jahren erheblich steigern werden. So beträgt heutzutage eine Investition für ein großes Projekt circa 20 bis 30 Millionen US-Dollar. In den nächsten Jahren wird sich das Ganze auf 60 Millionen US-Dollar steigern und somit mehr als verdoppeln. Der Hauptgrund sei laut Guillemot die immer bessere und damit teuere Technik.

Große Geldsummen werden aber nicht nur für eine grafisch sowie spielerisch opulente Umsetzung benötigt, sondern mittlerweile auch für riesige Entwicklerteams. Bestes und aktuellstes Beispiel dafür Assassins Creed 2. An der Fortsetzung des erfolgreichen Kletter-Spaßes arbeiten bereits rund 450 Menschen. Der Ubisoft-Chef erwartet bis zum Jahr 2015 eine Steigerung auf 800 Entwickler.

Ob die Spiele damit für den Endverbraucher teurer werden, kann Guillemot nicht sagen.

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