Preise für Spiele zu niedrig?

von Frank Bartsch (30. Juli 2009)

Die Kosten für die Entwicklung hochwertiger Spiele ist in den letzten Jahren immens angestiegen, so dass in der Branche laut über höhere Preise für den Endverbraucher nachgedacht wird.

Wie britische Kollegen berichten, äußerte sich erst Chris Deering, Chairman of the Edinburgh Interactive Festival und ehemaliger Sony Computer Entertainment Europe President, zu dem Thema. So sei die Entwicklung von Spielen noch nicht effizient genug, aber die Preise hätten sich kaum entwickelt und stünden auf demselben Niveau wie vor zehn Jahren. Das zentrale Problem sei, dass die Entwicklung von Blockbuster-Titeln heute zehnmal teurer als beispielsweise für Titel der PS2 ist, im Vergleich zur PSone sogar fünfzigmal teurer.

Activision startet daher im November einen ersten Testlauf zu dem Thema und bietet Call of Duty - Modern Warfare 2 um zehn Euro teurer als die bisherige unverbindliche Preisempfehlung an.

Kommentare anzeigen
Swery65: Der Kopf hinter Deadly Premonition kehrt mit neuem Indie-Studio zurück

Swery65: Der Kopf hinter Deadly Premonition kehrt mit neuem Indie-Studio zurück

(Quelle: White Owls Inc.) Swery65 ist zurück: Der kreative Kopf hinter Spielen wie Deadly Premonition und D4 - Dar (...) mehr

Weitere News