Electronic Arts weiterhin in den roten Zahlen

von Josef Dietl (06. August 2009)

Auch im zehnten Quartal in Folge hat Electronic Arts hohe Verluste eingefahren. Der amerikanische Publisher und Entwickler veröffentlichte heute Zahlen über ein Minus von umgerechnet 162 Millionen Euro in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Dies kommt einer Verdopplung der Verluste in Relation zum ersten Quartal des Vorjahres gleich. Ebenfalls negativ entwickelten sich die Umsätze des Konzerns mit einem Einbruch um 20 Prozent auf 464 Millionen Euro.

Im Gegensatz zu den Erwartungen von Seite der Analysten liegen die Geschäftszahlen der kalifornischen Unternehmer jedoch weniger stark im Argen als vorausgesagt. Dafür verantwortlich zeichnen sich Kostensenkungsmaßnahmen wie eine umfangreiche Personalfreisetzung und insbesondere die Verkaufszahlen von EA Sports Active und Sims 3, das sich allein im Juni fast vier Millionen Mal verkauft hat. Besonders aufgrund dieser positiven Entwicklung rechnet die Führung von Electronic Arts für das komplette Geschäftsjahr mit einem Gewinn. Ob sich dies auch bewahrheitet, muss abgewartet werden.

Eine größere Überraschung offenbart sich bei der Verteilung der Einkünfte auf die jeweiligen Systeme. Während die Amerikaner mit der Xbox 360 im Betrachtungszeitraum nur ungefähr 51 Millionen Euro einnehmen konnten, bescherte Sonys HD-fähige Playstation 3 dem Konzern mit deutlich höheren Einnahmen von 84 Millionen Euro einen warmen Regen. Branchenexperten führen den Erfolg auf dem japanischen System vor allem auf den starken Markenwert für Fans von Sportspielen zurück, welche traditionell einen bedeutenden Bestandteil von EAs Portfolio bilden.

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