Australien verbietet Risen

von Jochen Gebauer (11. August 2009)

Das neue Rollenspiel der Gothic-Macher ist den Zensoren in Down Under zu anzüglich. Wie die Seite Refused Classification meldet, hat das australische Office of Film and Literature Classification Risen die Kennzeichnung verweigert. Im Klartext: In der aktuellen Version darf Risen in Australien nicht verkauft werden. Begründet wurde das Verbot damit, dass der Spieler in der Lage sei, mit Prostituierten zu interagieren und Drogen zu konsumieren.

Das Office of Film and Literature Classification - in etwa vergleichbar mit der deutschen USK - ist für seine harten Urteile berüchtigt. So wurde Fallout 3 2008 aus ähnlichen Gründen die Klassifizierung verweigert. Auch dort stießen sich die Kontrolleure an der Möglichkeit des Drogenkonsums. Ob Piranha Bytes beziehungsweise Publisher Koch Media ähnlich vorgehen wird wie Bethesda - die Fallout-Entwickler überarbeiteten den beanstandeten Inhalt - ist indes noch nicht bekannt.

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