Spieleindustrie straft große Parteien ab und wählt Piraten

von Josef Dietl (19. September 2009)

Deutsche Publisher, Entwickler und Spielehändler werden sich bei der Bundestagswahl wohl gegen die großen Volksparteien und für die Piratenpartei entscheiden. Das geht aus einer aktuellen Umfrage auf der für die Unternehmen der Branche exklusiven Plattform Mediabiz hervor.

Während Union und SPD mit lediglich 12 beziehungsweise 15 Prozent der Stimmen ein durchwachsendes Ergebnis einfuhren, konnte die deutsche Piratenpartei mit 41 Prozent fast die Hälfte der Teilnehmer als Befürworter gewinnen. Auf den weiteren Plätzen folgen FDP mit 11 Prozent, Die Linke mit acht Prozent und Die Grünen mit sieben Prozent. Die Sonstigen vereinen sechs Prozent auf sich.

Aufgrund der abstimmenden Klientel ist Repräsentativität für die am 27. September stattfindende Bundestagswahl zwar auszuschließen, eine gewisse Tendenz jedoch nicht von der Hand zu weisen.

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