Square Enix: "Zu wenig Spiele für Erwachsene!"

von Redaktioneller Mitarbeiter (24. September 2009)

Im Rahmen der Tokyo Game Show hat Square-Enix-Präsident Yoichi Wada über die aktuelle Entwickler- und Spielelage in Japan gesprochen. Bereits letztes Jahr bemerkte er, dass der westliche Markt mehr und mehr die Führung in der Gaming-Branche übernimmt. Ein Problem in Japan ist laut Wada die fehlende Präsenz von Spielen für Erwachsene. Es gäbe zu wenig Entwickler, die solche Titel produzieren, womit der westliche Markt dahingehend die Nase vorn habe. Für Wada ist es zwar ein positives Zeichen, dass Spiele wie Dragon Quest IX in Japan bereits mehr als vier Millionen Mal verkauft wurden, dennoch fehlen die richtigen Projekte, um den östlichen Markt voranzutreiben.

Das japanische Pendant zur USK wird ebenfalls von Wada kritisiert: "Solche Bewertungssysteme sind natürlich da, um Kinder zu schützen." Dennoch bemängelt er die Anforderungen für eine Freigabe, da diese zu alt seien und nicht dem modernen Spielemarkt entsprechen.

Wada sagt einen Wandel in der Spiele-Branche voraus, doch seiner Meinung nach wird "es hart, diesen Wechsel zu forcieren. Es wird aber definitiv einen solchen geben." Erst dann wäre Japan wieder in der Lage, eine führende Rolle in der Spielebranche einzunehmen.

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