Beckstein: "Counter-Strike wurde von der US-Army entwickelt"

von Kevin Lunn (25. September 2009)

Während eines Nachbarschaftsgesprächs in Langwasser zwischen der CSU und der Seniorenunion hat der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein seine Meinung zu den oft diskutierten "Killerspielen" zum Besten gegeben. Dabei nahm er direkten Bezug auf die Münchner S-Bahn-Schlägerei.

Auf der Online-Seite der Nürnberger Nachrichten ist zu lesen, dass Beckstein sagte, der beliebte Online-Shooter Counter Strike werde "von der US-Army entwickelt, um die Gewaltschwelle bei den Soldaten herabzusetzen." Spontan haben wir uns gefragt: Wurde Counter Strike nicht eigentlich 1999 von den beiden Hobby-Programmierern Jeff Cliffe und Minh Le, die mit der US-Army nichts zu tun haben, als Half-Life-Modifikation entwickelt? Scheinbar haben wir uns da getäuscht - oder hat Beckstein etwa erneut sein Unwissen über Computerspiele kund getan?

Bereits 2006 hatte der Ministerpräsident die "Einstufung von Killerspielen in Größenordnung von Kinderpornografie" gefordert, damit "es spürbare Strafen gibt".

Einem Punkt stimmen wir jedoch zu: Die Politiker sprachen auch über Gewaltprävention und ihrem Ausbau. Hier dürfen Beckstein und seine Kollegen gerne etwas mehr Engagement zeigen, anstatt jeglichen Gewaltausbruch den Computerspielen zuzuschreiben.

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