China verstärkt Regulierung des Spielemarktes

von Josef Dietl (13. Oktober 2009)

Die chinesische Regierung hat auf dem Markt für Onlinespiele massive rechtliche Einschränkungen vorgenommen. Einem Bericht von Gamesindustry.biz zufolge müssen in Zukunft für neu veröffentlichte Spiele sogenannte Internet-Publizierungs-Lizenzen von der chinesischen Verwaltungsbehörde für Presse und Publikation eingeholt werden.

Außerdem ist es außer-chinesischen Unternehmen ab sofort verboten, in inländische Entwickler von Onlinespielen zu investieren. Davon sind nicht nur Übernahmen, sondern auch Joint Ventures, Unternehmenskooperationen und strategische Allianzen betroffen. Verboten ist auch eine aus dem Ausland vorgenommene Regelung von Spielerregistrierungen, allgemeine Überwachung des Spielablaufs und das Management von Zugangskarten für Spiele.

Die Neuregelungen sind jedoch nur ein erster Schritt. Laut offiziellen Stellungnahmen werde die Regierung auch den Import von ausländischen Spielen stärker kontrollieren, um die Verbreitung ausländischer Kulturen zu unterbinden. China scheint sich seiner kommunistischen Vergangenheit einmal mehr bewusst zu werden.

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