Microsoft leitet neue Schritte gegen Raubkopierer ein

von Redaktioneller Mitarbeiter (18. Oktober 2009)

In seinem Blog hat Microsofts Major Nelson über die Aussperrung von Raubkopierern aus dem Xbox-Live-Netzwerk gesprochen. Das Herbst-Update für Xbox Live wird nicht autorisierte Festplatten, also Festplatten von Drittanbietern, deaktivieren. So wird ein weiterer Gebrauch verhindert und der Nutzer kann erst wieder mit einer originalen Xbox-360-Festplatte weiterspielen. Nelson empfiehlt die Sicherung sämtlicher Dateien, da diese bei dem Update unbrauchbar werden.

Mit diesem Schritt versucht Microsoft aktiv gegen Raubkopierer vorzugehen. Weiterhin werden auch Spieler gesperrt, in deren Xbox-Live-Profile ein Spiel erkennbar ist, das eigentlich noch nicht erschienen ist. Stephen Toulouse, Mitarbeiter der Rechtsabteilung des Branchen-Riesen, sagt dazu folgendes: "Wisst ihr, wenn ihr ein Spiel vor der eigentlichen Veröffentlichung auf Xbox Live spielt und ich aber weiß, dass ihr das nicht solltet, dann ist es nicht schwer für mich, das herauszufinden". Solltet ihr allerdings ein Spiel vor der Veröffentlichung bei einem Händler kaufen, so wird das kein Problem sein. Solange "eine Rechnung vorliegt, könnt ihr ruhig spielen", so Toulouse.

Zuletzt ging auch Nintendo gegen Raubkopierer vor: in einer Sammelklage mit 53 Entwicklern verklagten die Unternehmen vier japanische Firmen, die illegale Hardware für den Nintendo DS verkauften und somit Raubkopien ermöglichten.

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