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Der französische Publisher Ubisoft geht mit millionenhohen Verlusten aus der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres hervor. Nach einem Einbruch des Umsatzes um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt, verzeichnet die Aktiengesellschaft einen operativen Verlust von 80 Millionen Euro in den betrachteten sechs Monaten. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf das schwächelnde Line-Up des ersten Halbjahres, in dem lediglich Call of Juarez - Bound in Blood mit 900.000 abgesetzten Einheiten eine tragende Säule bilden konnte.
Geschäftsführer Yves Guillemot erwartet im Hinblick auf die Releases von Assassin's Creed 2 und James Cameron's Avatar in den kommenden Wochen und angesichts des gesunkenen Preises der Playstation 3 jedoch eine deutliche Verbesserung bezüglich Wachstum und Profitabilität. Als Konsequenz dieser Prognose lassen die Franzosen das ehrgeizige Ziel von sechs Prozent Wachstum über das gesamte Geschäftsjahr bestehen. Der Markt scheint Guillemot zuzustimmen und eine ähnliche Entwicklung zu erwarten, da sich Ubisofts Aktienkurs trotz der Meldung leicht positiv entwickelte.
(/jdi)
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