Electronic Arts schreibt rote Zahlen und streicht Stellen

von Kevin Lunn (10. November 2009)

Die jüngsten Finanzergebnisse zeigen, dass Electronic Arts einen Verlust von fast 400 Millionen US-Dollar verbucht hat und erneut plant, Stellen zu streichen.

Der Publisher verzeichnete im vergangenen Quartal mit 788 Millionen Dollar um 106 Millionen Dollar niedrigere Einnahmen als im Vorjahr. Um die Ausgaben zu decken, reicht das nicht: Dem gegenüber stehen Aufwände von 1,179 Millarden. Das macht einen Verlust von 391 Millionen Dollar. Zur selben Zeit im letzten Jahr betrug das Minus 310 Millionen Dollar.

Mit den finanziellen Verlusten gehen auch Personaleinschränkungen einher: Bis April 2010 soll 1500 Angestellten gekündigt werden. Grund dafür sind die Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns. Bereits letztes Jahr trennte sich EA mit rund 1000 Mitarbeitern von etwa 10 Prozent der Belegschaft.

Der Firmenumbau soll bis Ende März 2010 abgeschlossen sein und verursacht bis dahin Kosten zwischen 130 und 150 Millionen Dollar. Das nötige Kleingeld dafür scheint der Publisher jedoch zu haben: Erst vor kurzem übernahm das Unternehmen das Entwicklerstudio Playfish für etwa 300 Millionen Dollar und rechnet trotz bereits verbuchten Verlusten mit bis zu 3,9 Milliarden Dollar Umsatz bis Ende des Geschäftsjahres.

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