Autor von Modern Warfare 2 verteidigt umstrittene Flughafenmission

von Dennis ter Horst (23. November 2009)

Der Autor Jesse Stern von Infinity Wards verteidigt öffentlich die Flughafenmission von Call of Duty - Modern Warfare 2. In dieser seid ihr Teil einer russischen Terrororganisation, die an einem Flughafen Amok läuft und dabei hunderte Zivilisten erschießt.

Laut Stern sei diese Mission ein Risiko gewesen, das eingegangen werden musste. Auch sollten sich andere Entwickler ein Beispiel an Infinity Wards nehmen: "Ich hoffe, dass andere Spieleentwickler gelernt haben, dass man auch mal Sachen ausprobieren muss. Hier und da muss man Risiken eingehen, um Dinge durchziehen zu können."

Dass die Flughafenmission bei Spielern und Medien für Aufsehen sorgen würde, war den Entwicklern von Infinity Wards klar: "Als wir das Level getestet haben, war das wirklich interessant", so Stern. "Steve Mancuda, der bei uns sehr viele Tests durchgeführt hat, sagte, die Leute würden sauer, traurig oder verwirrt und sich sofort fragen, was zur Hölle überhaupt vor sich geht. Aber nach einer kurzen Zeit, in der sie diese besondere Erfahrung machen, werden sie merken, dass es nur ein Videospiel ist."

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