Videospiele haben ein schlechtes Image in Deutschland

von Kevin Lunn (25. November 2009)

EA-Manager Gerhard Florin hat während eines Interviews bekannt gegeben, dass Deutschland im internationalen Vergleich des Videospielemarktes einen besonders schwachen Eindruck hinterlässt, was in seinen Augen an dem ebenso besonders schlechten Image der Computer- und Konsolenspiele in Deutschland liegt.

Als Vergleichsbasis nahm sich der Executive Vice Präsident die Hilfe der Briten: "Es ist erstaunlich. Deutschland ist so fußballbegeistert wie Großbritannien, trotzdem verkaufen wir dort zweieinhalbmal so viele Fußball-Computerspiele wie in der Bundesrepublik."

Der britische Spielemarkt macht neun Prozent für EA aus. In Relation zu den Einwohnern müsste Deutschland demnach etwa zwölf Prozent der Einnahmen ausmachen - tut es aber nicht: Laut Florin hat die BRD gerade einmal vier Prozent des Marktanteils.

Woran kann das liegen? In den Augen Florins sind dafür "die Vorbehalte, die es in Deutschland als Land der Dichter und Denker gegenüber neuen Medien gibt" ausschlaggebend. Zudem hätten Action- und Gewaltspiele hier ein besonders negatives Image.

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