Online-Spiele fördern Mord und Prostitution

von Nils Freitag (03. Januar 2010)

Das chinesische Staatsfernsehen hat ganz offenbar ein Problem mit Online-Spielen. Die kürzlich gezeigte Sendung "Confession of a Murderer - Focus on Pornography and Violence in Online Games" schiebt die Schuld für Drogensucht, Prostitution und Mord auf Online-Spiele.

210 Millionen Chinesen spielen, laut einer staatlichen Studie, regelmäßig im Netz. Aus der Sicht des chinesischen Senders CCTV ein gefährliches Hobby. Ein Reporter, der für die Sendung ein Jugendgefängnis besuchte, behauptete, dass 80 Prozent der Gefängnisinsassen wegen Kriminalität im Zusammenhang mit Online-Spielen einsäßen.

Tanzspiele verleiten Minderjährige zu One-Night-Stands, Morde werden begangen, um virtuelle Güter bezahlen zu können und um länger Spielen zu können, werden Drogen konsumiert. An allem Schuld: Die Online-Spiele. Diese Lehre zieht CCTV aus der selbst produzierten Sendung.

Kommentare anzeigen
Metal Gear Solid 5: Hideo Kojima musste ein halbes Jahr in Isolation entwickeln

Metal Gear Solid 5: Hideo Kojima musste ein halbes Jahr in Isolation entwickeln

Zu den heißesten Themen des vergangenen Jahres gehörte die Kontroverse um den Entwickler Hideo Kojima, den j (...) mehr

Weitere News