AMD kassiert Milliardenhohe Zahlung von Intel

von Maurice Skotschir (26. Januar 2010)

Dank einer Abfindunszahlung von Intel an AMD kann AMD das erste Mal seit drei Jahren wieder aufatmen, denn seit 2006 hat der Computerchiphersteller keine schwarzen Zahlen mehr geschrieben.

AMD und Intel hatten laufend rechtliche Streitigkeiten in Japan und den USA, diese wurden nun außergerichtlich beigelegt. Die beiden großen Prozessorlieferanten stritten sich über Patente. Zudem war Intel unlauterer Wettbewerb bzw. wettbewerbsverzerrendes Verhalten zur Last gelegt worden. Auch hier in Deutschland ist die Situation nicht friedlich: Intel soll mit Mediamarkt und Saturn Absprachen getroffen haben, die AMD-Produkte außen vor lassen.

Zur außergerichtlichen Einigung kam es, weil Intel 1,25 Milliarden US-Dollar an AMD zahlte und ein neues fünfjähriges Lizenzabkommen geschlossen wurde. Damit konnte AMD 1,178 Milliarden US-Dollar Nettogewinn im letzten Quartal 2009 verzeichnen.

Auch Intel sieht mit großen Plänen in die Zukünft: Ajay Bhatt, Chief Client Platform Architect bei Intel, erklärte, dass der Großteil der Menschheit noch keinen PC besitze und er die Kosten für einen Intel-Computer senken wolle. Dadurch sollen sich mehr Personen einen PC leisten können - besonders in armen Gebieten wie der Dritten Welt.

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