Deutsche Gamesbranche überstand Krisenjahr 2009 gut

von Frank Bartsch (24. Februar 2010)

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) beschäftigt sich mit sämtlichen Themen der Gamesbranche und ermittelt auch Statistiken aus diesem nicht unbedeutenden Wirtschaftszweig.

Der BIU errechnete nun auch, dass die Branche der Computer- und Videospiele im Krisenjahr 2009 eine ansehnliche Performance schaffte. Insgesamt wurden 2009 55,4 Millionen Spiele in Deutschland verkauft. Der Absatz brachte einen Jahresumsatz von insgesamt 1,53 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies aber einen Rückgang von 2 Prozent, was aber an niedrigeren Preisen im Vergleich zu 2008 gelegen haben soll. Besonders krisenfest konnten sich die Spielkonsolen mit einem Zuwachs von 22 Prozent der Marktanteile behaupten. Handhelds und PC's mussten aber mit einem Rückgang der Marktanteile von 24 Prozent und 11 Prozent eine Schlappe hinnehmen.

BIU-Geschäftsführer Wolters kommentiert die Zahlen folgendermaßen: "Das eingetrübte Konsumklima hat uns insbesondere im wichtigen Weihnachtsgeschäft getroffen. [...] Dennoch können wir mit Blick auf die Entwicklung in anderen Märkten zufrieden sein. Für das erste Halbjahr 2010 erwarten wir durch die angekündigten Blockbuster eine Markterholung und ein Umsatzplus von bis zu 5 Prozent."

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