EA rechnet mit keinen neuen Spielekonsolen

von Josef Dietl (24. Februar 2010)

Electronic Arts erwartet für die nächste Zeit keine Entwicklung neuer Konsolenhardware. Dies teilte Eric Brown, Leiter der Finanzabteilung bei den Amerikanern, in einer Rede auf der Goldman Sachs Technology and Internet Conference in San Francisco mit. Die Unterhaltungs-Elektronik befände sich aktuell auf einem Höhepunkt und bisher gäbe es noch nichts, das ausschlaggebend genug wäre, um bei den Konsumenten den Umstieg auf neuen Technologien voranzutreiben.

Der Technologie-Treiber Silikon hätte bei der Kombination Haupt- und Grafikprozessor in den Konsolen an Bedeutung verloren, da dessen Hauptzweck der Steigerung der Auflösung mit der starken Verbreitung der 1080p-Flachbilddisplays bis dato vorerst an eine natürliche Grenze gestoßen sei. Es gibt schlichtweg keine Technik für den Privathaushalt mehr, die eine noch bessere optische Darstellung bieten würde. Obendrein seien die Entwickler mit der Ausreizung der Bildfrequenz bis 60fps ebenso an gewissen Grenzen gestoßen.

Aufgrund der Sättigung in diesem Bereich wird es für erfolgreiche Anbieter von Hard- und Software neben dem Angebot Langfristigkeit gewährleistender Multiplayer-Modi auch weiterhin wichtig sein, die Themenfelder des Mobile Gaming, Social Media und insbesondere das Geschäft für Add-ons und andere digitale Erweiterungen noch stärker als in den vergangenen Jahren zu forcieren.

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