EA will weitere Preissenkungen für PS3 und Xbox 360

von Josef Dietl (24. Februar 2010)

Electronic Arts ist mit den Preissenkungen bei Xbox 360 und Playstation 3 nicht zufrieden. Wie Eric Brown, Leiter der Finanzabteilung bei dem amerikanischen Publisher und Entwickler, einem Bericht von IGN zufolge auf der Goldman Sachs Technology and Internet Conference verriet, habe man in Anlehnung an die letzte Konsolengeneration mit stärkeren Reduzierungen der Konsolenpreise gerechnet:

"Ich denke, dass die Preise nicht so stark gesunken sind, wie wir im Vergleich zum letzten Zyklus erwartet haben. Was die Preise betrifft, müssen wir noch einen weiten Weg gehen."

Der Firmenvertreter verweist darauf, dass gerade die letzte, deutliche Preissenkung der Playstation 3 unter anderem bei Walmart zu einem starken Anstieg der PS3-Verkäufe um 84 Prozent gesorgt habe.

Dass die Konsolenhersteller diesem Hinweis Folge leisten werden, darf bezweifelt werden. Herr Brown lässt in seinem Bestreben, die Geräte um ein Vielfaches günstiger anzubieten, so dass die Installed Base für die Titel seines Unternehmens vergrößert wird, nämlich außer Acht, dass die Hersteller zumindest kostendeckend arbeiten müssen.

Es bleibt abzuwarten, ob und wann Sony und Microsoft als Retourkutsche stärkere Preissenkungen bei Electronic Arts Spielesoftware fordern, um die Verkäufe ihrer Konsolen anzukurbeln.

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