Call of Duty: Infinity Ward kündigt komplette Neuausrichtung an

von Thomas Zühlsdorf (04. März 2010)

Nach der mittlerweile offiziellen Entlassung der beiden Infinity-Ward-Vorsitzenden Jason West und Vince Zampella kündigt der amerikanische Entwickler heute eine neue überraschende Entscheidung an: Call of Duty bleibt nicht, wie es ist.

Das Prinzip der Shooter-Serie wird nach der Veröffentlichung von Call of Duty 5 - World at War 2 am Ende dieses Jahres komplett umgekrempelt. Call of Duty wird dann keine Action-Reihe mehr sein, sondern ein Action-Adventure. Mit dieser Entscheidung will Activision Blizzard die Serie in eine Richtung führen, die der Blizzard-Konzern bereits bei anderen Spielen einsetzte: Die Erschließung von neuen Ländern (besonders im asiatischen Raum), erweitere Online-Contents und neue Geschäftsmodelle.

"2010 wird ein weiteres wichtiges Jahr für die Marke Call of Duty werden. Zusätzlich zu den aktuellen Verkäufen, neuen Zusatzinhalten von Infinity Ward und dem Release eines weiteren Teils sind wir sehr erfreut darüber, dass wir die Gelegenheit haben, die Marke für neue Länder, Genres und Spieler zu öffnen", so Mike Griffith, CEO von Activision.

2011 veröffentlichen die Verantwortlichen den nunmehr achten Call-of-Duty-Titel, der den Anfang machen wird. Im Rahmen dieser Ankündigung gab Activision auch bekannt, wer dieses Spiel entwickelt: Die Sledgehammer Studios. Das Unternehmen werkelte zuletzt an den Action-Titeln Dead Space und Dante's Inferno.

Laut der amerikanischen Webseite g4tv befindet sich jedoch noch ein weiteres Call of Duty in der Mache, das weiteren Gerüchten zufolge als Online-Rollenspiel auf den Markt kommt.

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