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Wie wir bereits berichtet haben, versucht die schweizer Regierung derzeit ein gesetzliches Verkaufsverbot von sogenannten "Killerspielen" zu verabschieden. Im Juni des vergangenen Jahres hatte bereits der Nationalrat mit großer Mehrheit zwei Gesetzesvorlagen angenommen, die härtere Regelungen vorschreiben. Nun sprach sich auch der Ständerat für das Verbot aus.
Obwohl Herman Bürgi, Präsident der Rechtskommission des Ständerats, Zweifel an der Umsetzbarkeit des Vorhabens hegte, passierten die Vorlagen mit 19 zu 12 Stimmen die Kammer. Weiterhin umstritten bleibt jedoch die Forderung eines strikten Import-, Werbe- und Verkaufsverbots jeglicher Spiele "in welchen grausame Gewalt gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beiträgt."
Man benötige jedoch weiterhin eine Regulierung auf Bundesebene, die eine Verfassungsänderung erfordere. Zunächst beobachte die Regierung laut der Neuen Züricher Zeitung die Zusammenarbeit zwischen Spielebranche und der schweizer Kantone. Nur wenn diese nicht die erwarteten Ergebnisse erbringe, drohe eine gesetzliche Regelung.
(/klu)
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