Wissenschaftler beweisen: Tetris hilft gegen Trauma

von Lukas Widmer (30. März 2010)

Wissenschaftler der Oxford University haben herausgefunden, dass durch das Spielen von Tetris ein Trauma besser überwunden werden kann. So hat laut der Webseite destructoid.com ein Team, geführt von Dr. Emily Holmes, eine Studie an 40 Personen durchgeführt. Dabei wurden der Gruppe schockierende Bilder von Verletzungen gezeigt. Anschließend ließen die Wissenschaftler die Hälfte der Probanden Hand an den Spieleklassiker legen. Danach zeigte diese Gruppe erstaunlicherweise ein weniger starkes Wiedererleben des Schocks.

Die Theorie beruht darauf, dass unser Gehirn sensible und rechnerische Daten verarbeitet, aber Probleme hat, beides gleichzeitig zu tun. Es heißt jedoch, dass eine Behandlung nur wirksam wird, wenn das Spiel kurz nach dem Trauma gespielt wird. Des Weiteren ist noch unbekannt, ob auch andere Titel als Tetris zu diesem Zweck verwendet werden können.

Wenn ihr also einmal schweißgebadet von einem Albtraum erwacht, kramt ihr am besten schnell einen alten Gameboy aus dem Estrich und spielt zuerst einmal eine Runde Tetris.

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