Miyamoto: "Zuviel Gewalt in Spielen kann Potenziale verschenken"

von Frank Bartsch (30. März 2010)

Shigeru Miyamoto, Entwicklerlegende aus dem Hause Nintendo und unter anderem geistiger Vater des Klempners Mario, äußert sich zur aktuellen Videospielgeneration und sieht mehr Potenzial in der Branche.

Laut Miyamoto sollten die Entwickler "sehr vorsichtig damit umgehen, wie das Potenzial genutzt wird, um sich in Videospielen auszudrücken." In Bezug auf Gewaltdarstellungen wie beispielsweise in Call of Duty - Modern Warfare 2 gibt er zu Bedenken: "Manchmal konzentrieren sich die Game-Designer nur auf vereinzelte Möglichkeiten sich auszudrücken. Das zeigt dann ganz einfach nicht das volle Potenzial, das Spiele haben können." Er sieht aber nicht alles durchgehend düster : "Ich hoffe jeder einzelne Entwickler ist weitsichtig und erkennt Möglichkeiten von Games oder erschafft sogar ganz neue."

Nachdem Miyamoto mehrere Auszeichnungen für sein Engagement gewann, gilt sein Wort auch als angesehen in der Branche.

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