Analysten sagen die letzte Konsolengeneration voraus

von Frank Bartsch (06. April 2010)

Das englische Beratungsunternehmen Ibis Capital hat einen Investorenbericht für den Gamingsektor veröffentlicht. Die Analysten haben dabei auch die Konsolen und die steigende digitale Distribution unter die Lupe genommen und gaben an, dass die derzeitige Konsolengeneration die letzte sein könnte.

In der Marktforschung stellte sich heraus, dass die Wii bisher am weitesten verbreitet ist mit einem Marktanteil von 47 Prozent. Die Xbox 360 folgt mit immerhin 35 Prozent und dahinter liegt die PS3 mit 18 Prozent. In 2009 wurde Hardware im Gesamtwert von 22 Milliarden Dollar und Software in Höhe von 55 Milliarden Dollar verkauft. Diese Zahlen sprechen für einen lukrativen Markt, zumal die Experten von einem weiteren Wachstum ausgehen. Doch der Anstieg könnte anders aussehen, als wir es bisher kennen: "Digitale Downloads und die Reduktion von Datenträgern bieten Händlern und Publishern langfristige Potenziale", so der Bericht weiter. Trotzdem gehen die Analysten davon aus, dass noch mindestens eine Konsolenversion den Markt erreichen wird und sagen vorher, dass eine Playstation 4 gegen 2014 veröffentlicht werden könnte.

Für Entwicklungsstudios ist der Markt laut dem Bericht schwierig. Die Entwicklung, gerade für die PS3 oder auch die Xbox 360, verschlingt Kosten in Höhe von 15 bis 30 Millionen Dollar, so dass sich erst ab einer Verkaufszahl von 500.000 bis 1 Million Spielen das Geschäft lohnt. Demgegenüber stehen steigende Trends wie mobiles Gaming oder auch der Markt der Online-Spiele. Zwar würde der Konsolenmarkt noch weiter wachsen, doch steigende Entwicklungskosten und der wachsende Trend des Social Gamings würden den Markt, wie wir ihn kennen, in den kommenden Jahren umwandeln.

Kommentare anzeigen
The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Link sollte mal eine Frau werden

The Legend of Zelda - Breath of the Wild: Link sollte mal eine Frau werden

Noch lange bevor The Legend of Zelda - Breath of the Wild vollständig angekündigt wurde, gab es zahlreiche Ge (...) mehr

Weitere News