Infinity Ward: Immer mehr Abgänge bei der Spieleschmiede

von Frank Bartsch (13. April 2010)

Nach dem Krach zwischen den Ex-Chefs von Infinity Ward Jason West und Vince Zampella mit Activision verlassen immer mehr Entwickler das Unternehmen.

Gegenseitige Unterstellungen, gerichtliche Verfahren und Entlassungen belasten das Verhältnis zwischen Activision und Infinity Ward schwer. Und trotz des Erfolgs mit Call of Duty - Modern Warfare 2 wird der Ärger immer größer: Nachdem Anfang des Monats die Entwickler Todd Alderman und Francesco Gigliotti Infinity Ward verließen, nimmt auch John Shirin seinen Hut, wie er über Twitter verkündete. Seine Mitteiliung lautet wie folgt: "Nach sechs Jahren bei Infinity Ward verlasse ich heute das Unternehmen. Ich bin sehr stolz darauf, was wir in der Vergangenheit schaffen konnten und werde wohl jeden hier vermissen." Nachdem Gigliotti und Alderman verdeutlichten, dass sie aus Protest über die Entlassung ihrer Vorgesetzten gingen, bezog Shirin keine Stellung dazu.

Die Ex-Bosse Jason West und Vince Zampella sind nicht untätig und gründeten das neue Entwicklungsstudio Respawn Entertainment, das mit EA kooperiert.

Bei all den Abgängen ist fraglich, wie es mit der Call-of-Duty-Serie weitergeht. Wird sie in Zukunft noch so gut sein wie Modern Warfare 1 und 2? Oder müssen wir uns darauf einstellen, bald nur noch durchschnittliche Ego-Shooter von Infinity Ward zu spielen?

Dieses Video zu Modern Warfare 2 schon gesehen?
Kommentare anzeigen

News gehört zu diesen Spielen

Call of Duty - Modern Warfare 2

Call of Duty-Serie



Call of Duty-Serie anzeigen

3DS: Nintendo bietet Belohnung für legales Hacking

3DS: Nintendo bietet Belohnung für legales Hacking

Ausnahmsweise geht es mal nicht um fiese Möchtegern-Hacker, die Online-Server stören oder andersweitig den Vi (...) mehr

Weitere News