Remedy: "Alan Wake ist kein Open-World-Game"

von Frank Bartsch (13. April 2010)

Das finnische Entwicklungsstudio Remedy kündigte auf der E3 2005 ihren interaktiven Thriller Alan Wake als Open-World-Game an. Nach fünf Jahren Entwicklungsarbeit räumen sie ein, dass dies wohl ein Fehler war.

"Als wir Alan Wake ankündigten, sagten wir, dass es Open World sei, das war aber ein Fehler", gibt Oskari Hakkinen von Remedy zu. "Es ist uns nicht peinlich diesen Fehler zuzugeben. [...] Damals war es eben Trend, Spiele als 'Open World', 'Free-Roaming' oder 'Sandbox' anzukündigen", so Hakkinen weiter. Anfangs versuchten die Entwickler auch noch an dem Konzept festzuhalten: "Wir versuchten knapp sechs Monate lang den Thriller in ein Open-World-Konzept einzuarbeiten. Aber das klappte nicht. Wenn dadurch beispielsweise eine Liebesszene in einem Monster Truck statt findet, statt passenderweise in einem Cadillac, erkennt man, dass es etwas falsch läuft."

Alan Wake wird exklusiv für die Xbox 360 entwickelt. Nach insgesamt fünf Jahren Entwicklungsarbeit soll der Titel am 14. Mai hierzulande erscheinen.

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