Serious Games: Auch US-Präsidenten nutzen die Spielebranche

von Frank Bartsch (03. Mai 2010)

Serious Games sind immer mehr im Kommen. Ziel der Spiele ist, dass Lernen wieder Spaß machen soll. Außerdem lassen sich durch Spiele auch Botschaften vermitteln. So nutzte US-Präsident George W. Bush ein eigens entwickeltes Game auch entsprechend.

Der ehemalige US-Präsident war bekannt für seinen eher patriotischen Stil und entsprechend ließ er auch ein Spiel entwickeln. Während seiner Amtszeit gab er Programmierarbeiten für den Shooter Americas Army in Auftrag.

In dem kostenlosen Spiel wurde offen für die Armee geworben, so dass mehr Rekrutierungen umgesetzt werden sollten. Ziel des Spiels war es dann auch, als US-Soldat "Terroristen" zu erschießen. Der derzeitige Präsident in Amt und Würden, Barack Obama, geht einen gänzlich anderen Weg: Er nutzt die Spieleindustrie, um das amerikanische Haushaltsdefizit zu besiegen. Wie in der Volkswirtschaft gibt es in seinem Spiel verschiedene Parameter, die ihren jeweiligen Einfluss auf die Wirtschaft haben. Zwar arbeitet Microsoft noch kräftig an der Wirtschaftssimulation, doch nach Abschluss der Entwicklung soll das Spiel kostenfrei im Internet gespielt werden können.

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