Handel mit gebrauchten Spielen schlimmer als Raubkopien?

von Frank Bartsch (12. Mai 2010)

Raubkopien sind ein ernstes Problem für die Gamesbranche. Verschiedene Wege von Entwicklern und Publishern sollen diese illegalen Aktivitäten einschränken. Doch diese Bemühungen unterbinden laut Entwickler Andrew Oliver nur ein Problem, denn er vergleicht den Handel gebrauchter Spiele mit dem Erstellen von Raubkopien.

Mitgründer der Blitz Games Studios Andrew Oliver erklärt: "Der Handel von gebrauchten Spielen ist sicher das größere Problem für Konsolen." Er gibt an, dass ein Spiel bis zu viermal weiter verkauft werden kann, ohne dass die Industrie davon profitieren könnte. "Ich verstehe warum die Spieler dies tun",erklärt der Entwickler weiter, "Spiele sind teuer und nach ein paar Wochen ist es durchgespielt oder es langweilt. So verkaufen sie die Spiele um Geld für den Kauf des nächsten Spiels zu erlangen." Nach seiner Einschätzung wird genau diese Vorgehensweise die digitale Distribution voran treiben. EA könnte in dieser Art der Distribution Vorreiter werden und kündigte an, dass bereits im kommenden Monat umfangreiche Download-Inhalte an den Start gehen.

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