Neues zum sogenannten Killerspiel-Verbot

von Maurice Skotschir (18. Mai 2010)

Im letzten Jahr hat eine Petition gegen das Verbot aufgerufen und ca. 73.000 Gleichdenkende gefunden, gestern wurden die Argumente der Petition im Bundestag eingereicht und am 17. Juni wird entschieden, was mit dem Verbot passiert.

Dr. Hermann Kues, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstützte die Petition. Er sagte, dass momentan keine Änderung des Paragraphen 131, der die Gewaltdarstellung betrifft, geplant ist. Nach dem Amoklauf in Winnenden im Jahr 2009 wurde von der Innenministerkonferenz ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Actionspielen, sogenannten "Killerspielen", gefordert.

Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V., Olaf Wolters, sagte: "Wir begrüßen das Signal der Bundesregierung, vorerst keine Verschärfung der aktuellen Gesetzeslage vornehmen zu wollen."

Hoffen wir, dass die Politiker einsehen, dass Gamer keine Killer sind.

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