Namco Bandai: "Wir müssen die Preise für Spiele ändern"

von Frank Bartsch (21. Mai 2010)

Computerspiele verschlingen mittlerweile Millionen in der Entwicklungsphase. So lohnt sich ein Spiel erst ab einer gewissen Zahl abgesetzter Titel für Entwickler und Publisher. Namco Bandai geht soweit, dass sie andere Publisher zu einer "Diskussionsrunde" über dieses Thema auffordern.

"Ich denke wir sollten einfach einen Gedankenaustausch mit anderen Publishern anstreben", erklärt Oliver Comte von Namco Bandai. "Wir müssen die Preise für Spiele ändern, davon bin ich überzeugt", gibt Comte zu bedenken, "sie sind einfach zu teuer für unsere Kunden. Durch die Kosten der Entwicklung un den Vertrieb ist ein Preis von knapp 46 Euro für uns gut, aber für die Kunden zu hoch.[...] In der Zeit von September bis Dezember gibt es in der Regel knapp drei Blockbuster pro Woche - das kann sich kein Konsument dauerhaft leisten." Natürlich hat Comte auch schon einen Lösungsvorschlag parat: "Ein guter Preis für ein Spiel wäre so um die 25 Euro - aber das können wir nicht für ein zehn- bis fünfzehnstündiges Spiel verlangen. Für diesen Preis könnten wir knapp fünf Stunden Gameplay anbieten und mit DLC's ein zusätzliches Angebot machen."

Diese Idee ist nicht neu - auch andere Publisher denken bereits in diese Richtung. Wir dürfen gespannt sein, was aus diesen Vorschlägen wird.

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